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Carl Julius Weber: Hohenlohe

Das Fürstenthum Hohenlohe, das beinahe ein Drittel des Jaxtkreises bildet; ist einer der schönsten Edelsteine in Württembergs Krone, ein Ländchen, das Alles aufzuweisen hat, was man sich billiger Weise wünschen mag. Es ist ein schönes Hügelland mit malerischen Thälern, auf der Sommerseite stundenlange Weinberge, auf der Winterseite fruchtbare Ackerfelder, und auf den Höhen herrliche Waldungen, leider! nicht ohne zahlreiche wilde Bewohner! Feldbau und Viehzucht stehen hoch, was besser ist als Fabriken und Manufacturen; der Viehhandel brachte einst gewiss 1 Million Gulden in das Land. Die Bevölkerung ist ansehnlich, 80,000 Seelen, biedere joviale Menschen, deren Sprache mehr fränkisch als schwäbisch ist, und hübschen Schlages. Es ist mir mehr als einmal aufgefallen, wenn ich aus dem Odenwalde, oder von Mergentheim her kam, dieser hübschere Menschenschlag und freundlichere Gesichter. Die zum Theil ziemlich hohen Berge sind bis oben mühsam angebauet, die Wege im besten Stande, und schon 1754 baute Kirchberg eine Kunststrasse, die erste im fränkischen Kreise. Zu Niedernhall ist eine Saline, zu Ernsbach Eisenhämmer und zu Eppach eine Mineralquelle, die nur den Vorschuss eines Reichen erwartet, um ein angenehmes Bad für die Umgegend zu werden. Ein Dr. Bauer schrieb 1725 über dieses Bad und sagt: „Obwohlen der leidige Satan durch seine List unsere ersten Eltern um das göttliche Ebenbild gebracht, so hat er sich doch auch wieder erbarmt, und es an Gnadenmitteln nicht fehlen lassen,“ und darunter rechnet der Herr Doctor diesen Sauerbrunnen. Eine andere Mineralquelle, die früher stärker benutzt wurde, ist bei Kupferzell, in einer der lieblichsten Ebenen Deutschlands; die Umwohner trinken das Wasser, das sie schlechtweg Gesundheits-Wasser nennen.
Hohenlohe fühlt sich, wenn es doch nicht souverain mehr seyn konnte, was es vielleicht vor andern verdient hätte, oder geblieben wäre, wenn noch Hohenlohe an der Spitze der Armeen gestanden hätten, glücklich unter König Wilhelms Scepter. Es gereicht den Fürsten zur Ehre, dass das Volk ihnen noch sehr ergeben ist, und gerne von der alten patriarchalischen Verfassung und dem früheren Wohlstande spricht, denn die Fürsten waren meist wahre Väter ihrer kleinen Ländchen. Damals war noch kein verderblicher Krieg, Handel und Wandel nicht gehemmt, weniger Theurung, weniger Auflagen, das Geld, das jetzt nach Stuttgart wandert, blieb im Lande: man hörte nie von Auswandern. In den 1790er Jahren spielten die Bauern, welche — jetzt Gott danken für württembergische Sechser, mit französischen Laubthalern, die der Viehhandel brachte. Die Fürsten waren im Ganzen gute Staats-Haushalter, und hatten das Glück, meist redliche Diener zu finden bei schmalen Besoldungen. Noch heute hätten die Hohenloher nichts gegen Steuern, und selbst gegen die ungewohnte Conscription — aber die indirecten Abgaben und noch mehr die Württemberger Schreiber wollen ihnen nicht einleuchten. Sagte ja selbst ein Altwürttemberger Bauer dem verewigten König auf die Frage: Nun, seyd ihr zufrieden? 0 ja! Ew. Majestät, wenn nur die wilden Säu — und Subsituten nicht wären!
Das Haus Hohenlohe, das viele grössere deutsche Häuser an ausgezeichneten Männern übertrifft in alter und neuer Zeit, stammt zwar wohl nicht von den römischen Flaminii, die mittelst Feuer sich Signale gaben (de alta flamma, hohen Lohe), mag aber so alt seyn, als Württemberg, wenn auch Graf Hermann oder die Herzoge Frankens nicht Stich halten sollten, denn Herr Hanselmann war eben kein grosser Kritiker, wie sein Landes-Hoheitsstreit mit Struben am besten beweist. Die Stammburg Holloch, verfeinert in Hohenlohe, lag 1 ½ Stunde von Uffenheim, (denn bis dahin und weiter noch erstreckten sich einst die Besitzungen), und es ist kaum mehr als Ruine kenntlich, besser erhalten aber die Ruine Brauneck bei Creglingen, die sogar von armen Leuten noch bewohnt wird, die hier ohne Miethzins leben. Schon der alte Rector Hübner sagt von Hohenlohe: „Fast jedes Städtchen ist eine Residenz;“ tant pis! Jetzt sind noch sechs Linien, ohne die paragirte Linie zu Schillingsfürst unter königlich bairischer Hoheit; aber auch das war noch zu viel, und sicher das Unglück Hohenlohes; selbst die Religion musste das Haus entzweien, und der Phönix-Orden war natürlich nicht im Stande, sie zu einigen! Der Name Craft scheint ein Lieblings-Name der Familie gewesen zu seyn, da sie aber durch Veräusserungen und Theilungen sich so sehr schwächte, wie einst die Vaterliebe Wladimirs, die grösser war als seine Staatskunst, Russland unter seine zwölf Söhne theilte, dessen Macht zernichtete, und zum leichten Raub der Mongolen machte und der Chane von Kaptchak, so mag sie selbst den Namen Craft unpassend gefunden haben, so wie es unpassend wäre, den hohenlohischen Phönix von den Phöniciern abzuleiten, deren Name selbst nicht von dem räthselhaften Vogel, sondern von Palmen herkommt, die im Griechischen Phönix heissen. Die Ritter des Phönix-Ordens scheinen gegenwärtig so unsichtbar zu seyn, als der Vogel selbst, den man jedoch jetzt mehr erblicken kann auf den Schilden der Feuer-Assecuranz!
Oehringen (vier Posten von Stuttgart über Heilbronn, Besigheim und Ludwigsburg und mit den Gasthöfen zum Hohenlohischen und Württembergischen Hause, sowie zum Kaiser, P.) liegt recht angenehm im Ohrgrund, wenn man die Steige von Bitzfeld herabkommt, ausgezeichnet durch die alte Stiftskirche mit einigen interessanten Grabmälern der alten Grafen. In dem kleinen Raum zwischen der Kirche und dem Kreuzgange wurden sonst die Herren Hof-Cavaliers beerdigt, und dieser Platz hiess die Hölle. Das Schloss, hinter welchem eine kleine englische Anlage sich findet, und das Städtchen selbst von 3110 Einwohnern will nicht viel sagen, und ist alt. Desto angenehmer ist die neue Vorstadt, die mittelst einer Pappel-Allee mit dem Dörfchen Cappel zusammenhängt, ein Belustigungsort, und links zieht eine andere Allee nach dem eine Stunde entlegenen fürstlichen Landsitz Friedrichsruhe, der recht angenehm ist. Seitwärts der Stadt liegt das Städtchen Pfedelbach, ehemals Residenz einer besondern Linie, und dann der Verrenberg, der einen Wein erzeugt, der sich mit jedem Tauber- und Neckarwein messen darf, so wie ein anderer wenig bekannter Landwein, der Heuholzer, im malerischen Steinbacher Thale. Das Gymnasium zu Oehringen war einst stark besucht, litt aber in den Zeiten, denen keine Stiftung heilig war, und dem wichtigen Archiv fehlt — ein neuer Hanselmann. Einem Antiquar, wie Hanselmann, muss Oehringen viel gewesen seyn, denn hier stand die Römerstadt  Arae Flaviae — wie Hanselmann in Folio erwiesen hat. K. Maximin schlug hier die Allemannen; an Reliquien der Römer fehlt es der ganzen Gegend nicht; es gäbe noch Stoff zu vielen Folianten, wenn ihre Zeit nicht glücklich vorüber wäre.
Da Oehringen nicht nur die Hauptstadt Hohenlohes war, sondern auch der Fürst den bedeutendsten Stammstheil hatte, so war der Hofstaat so, dass sich Herzog Carl darüber wunderte; beinahe ein Dutzend Hof - Cavaliere, und noch weit mehr,Räthe, alle in geschmackvollen Uniformen, gegen hundert Grenadiere und Pagen, Husaren, Laufer, Haiduken, Tafeltrompeter und Hofpauker, nur Türken und Mohren fehlten noch im Adresskalender, wogegen die Haus- und Küchenmägde aufgenommen sind. Daher war es kein Wunder, wenn bei dem beliebten kleinen Ideenkreise im vielköpfigen Deutschland die Oehringer auf die andern Hohenloher blickten, wie Pariser auf die übrigen Franzosen: „Mr. est apparemment des Departemens?“ die Saalbauern aber auf den Einfall geriethen, eine Supplik auf eine Manier einzureichen, welche viele Aehnlichkeit mit der Manier hatte, die in Frankreich damals üblich war!
Folgenreicher war wohl, vorausgesetzt, dass es wahr ist, der an Landbeamte verschwendete Hof- und Geheimeraths-Titel, und noch mehr die Organisation der Regierung, die aus Schwiegervater und zwei Tochtermännern bestanden haben soll. Der Fürst scheint lange vor Börne gewusst zu haben, dass die Deutschen sich in zwei Klassen theilen, in Hofräthe und in solche, die es seyn möchten, daher man sich auch im Staatsvertrag mit der Krone Württemberg ausbedingte, ferner Hofräthe ernennen zu dürfen. Nach dem Tode des kinderlosen Fürsten (1805) machten die Langenburger Häuser Erb-Ansprüche, die in früheren Zeiten zu einem unsterblichen Prozesse geführt hätten, man verglich sich aber klüglich, nach vorausgegangenen Civil- und Militär-Demonstrationen, wobei jedoch den Soldaten das Schiessen ausdrücklich von beiden Seiten untersagt, und selbst einigen pro hoc casu angeworbenen Oesterreichern die Desertion erlaubt wurde, jedoch nicht zu voreilig, was sie auch gerne unterliessen, denn sie erhielten bessern Sold, als man bei einer Armee von 300,000 Mann reichen kann. Es floss kein Tropfen Blutes, und die Landestheilung ging vor sich, wie eine Familientheilung V. R. W. W. R. I.
Noch muss ich des 1820 hier verstorbenen Malers und Zeichenlehrers Schillinger erwähnen, der unter glücklichern Umständen unter den berühmten Malern glänzen würde. Er war Zimmermann, dann Schüler Guibals und Hofmaler. Man hat einige recht gut historische Stücke von ihm, aber zuletzt malte er Suporte, Tapeten und Dorfkirchen. Er war glücklich in Carrikaturen, und hatte sehr oft launige Einfälle. So malte er in einer Dorfkirche die Apostel in einer Woche und am Sonnabend noch einen Nagel auf der Emporkirche, ermangelte nicht, Sonntags sich einzufinden, und hatte das Vergnügen, zu sehen, wie der Schulz seinen Hut an seinen Nagel hing, der dann natürlich herabfiel auf die Weiber im Schiffe der Kirche. Vielleicht ist auch der Schild eines Weissgerbers von ihm, ein Hirsch guckt aus einer Hose — hirschlederne Hosen!
Von Oehringen kommt man nach Neuenstein (mit 1500 Einwohnern und dem Gasthofe zum Hirsch) dessen altes Residenzschloss an einem See jetzt zu einer Armenanstalt dient, in der Stadtkirche aber ist das Grabmal des Grafen Wolf sehenswerth, der sich in Türken-Schlachten auszeichnete. Er nahm keinem seiner Diener den herkömmlichen Diensteid ab, sondern ging mit ihm auf die Zinne der Burg, und zeigte ihm da — den Galgen; zweien untreuen Dienern zeigte er ihn nicht bloss, sondern liess sie wirklich aufknüpfen.
Die weite und schöne Ebene um Kupferzell, wo wieder ein Fürst residirt, ist ausgezeichnet durch Ackerbau und Viehzucht, wobei sich der verstorbene Pfarrer Mayer so viel Verdienste erwarb, als Pfarrer Christ um die Obstzucht in den Frankfurter Gegenden. Hofrath Grebner liefert treffliche Käse für die ganze Umgegend, und Hofprediger Wahl eine berühmte Frostbeulensalbe und Leichdorn-Pflaster, und der protestantische Prediger Weiss hat eine Branntwein - Niederlage - überall Industrie; aus dem nahen Hesselbrunn könnte leicht ein Mineralbad für die ganze schöne Umgegend hervorgehen, wenn Jemand bloss 20,000 fl. daran zu wenden hätte, und der Bäder nicht schon soviel wären, dass jede Spekulation gewagt bliebe.
Es wäre wohl an der Zeit, unsere Landprediger, so lange sie durchaus Theologen seyn müssen, zum Studium der Landwirthschaft anzuhalten (wie zur Heilkunst, nach dem Vorgang Schwedens), wofür man sie füglich vom Griechischen und Hebräischen dispensiren könnte, was ohnehin nach glücklich bestandenem Examen an Nagel gehängt wird im Stalle des Herrn. Einer meiner Freunde wenigstens weiss nur noch xxx zu schreiben, und vom Griechischen so viel, dass er seine Memoranda an die Stubenthüre mit griechischen Buchstaben, sonst aber rein Deutsch in Kreide setzt, wirkt aber nur mit desto mehr Segen in der Gemeinde, denn er ist Landwirth, Hausarzt, selbst Procurator, und bekümmert sich nicht bloss am Sonntag um die Seelen! 
Keinen Reisenden wird es gereuen, von Kupferzell aus nach den malerischen Höhen Waldenburgs zu wandern, von denen die alte Burg herabblickt: er findet hier ein Natur-Panorama , so schön wenigstens als das auf der Heilbronner Warte , durch herrliche Waldungen gelangt man nach dem niedlichen Steinbach, wo ein trefflicher Wein wächst, der nicht viel bekannt ist — der Heuholzer. Das arme Städtchen Waldenburg aber, so wie das weit hin strahlende Schloss gewinnen, wenn man sie — nur von Unten sieht!
Von Kupferzell sind zwei Stunden nach der berühmten alten Reichsstadt Hall in Schwaben am Kocher, (vier Posten von Stuttgart über Backnang und Waiblingen, und mit den gut eingerichteten Gasthöfen zum Adler, Churfürsten, Lamm, Ritter, Dreikönige und zur Glocke). Der Weg über Westernach, Münkheim und Gelbingen, wo jenseits des Kochers die Ruine der Geyersburg aus dunklem Nadelholz hervorblickt, ist interessanter, als wenn man von Ellwangen dahingeht. Indessen führt letzterer Weg vor Adelmannsfelden vorüber, Stammsitz der uralten Adelmänner, und im achtzehnten Jahrhundert Zankapfel zwischen den Erben, dass die Processkosten den Werth der Herrschaft überstiegen; Bühlerthann zeigt ferner eine zweite verfallene Burg, Tannenburg, Vellberg und Ober-Sontheim, Geburtsort Schubarts, und bei der Annäherung an das Kocherthal wird die Gegend wieder interessant. Hall fliesst mit dem stattlichen Comburg (Kocherburg) zusammen, das sich aus einem nützlichen Benedictiner-Kloster schon 1488 in ein unnützes Ritterstift umwandelte, und zu unserer Zeit in eine menschenfreundliche Invaliden-Anstalt. Ob das reiche Kirchensilber, der silberne Altar und die ungeheure Krone noch zu sehen sind? Auf der Höhe liegt der Einkorn, wo vierzehn Nothhelfer sind, die wohl weniger aus der Noth geholfen, als jenes Silber, und daher auch ihren Credit ziemlich verloren haben. Eine starke Stunde von der Stadt liegt Wilhelms Glück, wo Steinsalz gebrochen wird, in einem reizenden Wiesenthal am Kocher.
Das alte, hügelige, nichts weniger als schöne Hall mit 7000 Seelen und einer berühmten Saline, die schon 889 im Gange war, theilt der Kocher in zwei ungleiche Theile, macht die Insel Unterwöhrd, eine mit Linden besetzte Promenade, und das Thor zwischen der alten Stadt und der Gelbinger Strasse enthält ein Fresco-Gemälde zum Andenken des Kampfgerichts, das Hall so berühmt machte, als seine Haller (d. h. die Scheidemünze), deren 6 erst 1 kr. machen. Das Rathhaus aus neuerer Zeit ist ansehnlich, und die hochliegende St. Michaelskirche, der die vielen Stufen, die zu ihr hinauf führen, etwas Imposantes geben, verdient wegen ihrer Denkmale einen Besuch. Hier stand ehemals die alte Burg, vor den Thoren aber die schlimme Burg der Limpurger, die die Stadt so plackten, dass sie zuletzt das Thor gegen die Limpurg zumauerten. Auf die Klage des Ritters resolvirte Kaiser Sigismund: „Wenn meine Söhne zu Hall all' ihre Thore zumauern, und mit Leitern aus- und einsteigen wollen, habe ich nichts dagegen, und hat der Schenk in der Stadt zu thun, so mag er sich eine Leiter anschaffen.“ — Unter den langen Grabschriften der Städtmeister und Prediger gefiel mir die laconische: „Hier zeitlich, dort ewig, darnach richt' dich,“ und dann der Zuruf eines Gebrechlichen, dem arg mitgespielt worden seyn mag, weil er noch aus dem Grabe spricht: 0 frommer Christ! dein Lebelang Sag Gott für die Wohlthat Dank, Dass er dir gab ein geraden Leib, Drum dein Gespött mit Niemand treib!
Der Zuruf mag hier doppelten Werth haben, da in diesem engen und tiefen Theil des Kocherthals viele Cretins und Kröpfe gefunden werden, die das Volk hällische Jokele nennt (was auch weiter ausgedehnt wird) , aber alles machen wieder die hällischen Mastochsen gut! Wenn Hall in Schwaben früher durch ganz Deutschland in einem komischen Rufe stand, so scheint sein eigenes Stadtkind daran Schuld zu seyn, der solches bei jeder Gelegenheit lächerlich zu machen pflegte — der berühmte Kanzler v. Ludwig zu Halle in Preussen. Ein Beweis des alten reichsstädtischen Flott- und Sinnenlebens ist mir, dass die so bedeutende Stadt weder eine tüchtige Chronik, noch weniger eine Geschichte aufzuweisen hat! Seit 1827 ist hier ein Soolbad, die Aerzte vergleichen die Wirkung mit dem Seebad Dobberan, und da das Bad auf der Kocher-Insel ist, so kann sich eine nicht schwache Imagination leicht auch nach Putbus versetzen auf der Insel Rügen. Unrecht hätte man, das Sprüchwort auf Hall anzuwenden: „Er ist keinen Heller werth!“ denn es geht die Heller an, nicht die Haller!
Von Halle aufwärts zwei Stunden liegt Gaildorf, (3 Posten von Stuttgart über Backnang und Waiblingen und mit dem Gasthofe zur Krone) die Hauptstadt der einst ansehnlichen Grafschaft Limpurg, die bei Erlöschung des Mannsstammes 1713 eine solche  beispiellose Theilung veranlasste, dass blos am Städtchen Gaildorf von 1500 Seelen einer der Theilhaber mehr nicht, denn 5/96, und ein anderer sogar nur 1/95 erhielt! Man konnte also hier regierende Grafen über ein halb Dutzend Unterthanen sehen, das rührendste Beispiel unserer weiland Confusio divinitus conservata, deren Auflösung jedem Deutschen ein Te Deum auspressen muss! Sehenswerth ist die chemische Fabrik in dem nahe gelegenen Dörfchen Oedendorf. Auch gewahrt man in der Nähe des malerisch gelegenen Dorfes Unterroth die Ruinen von Röthenberg und nahe bei Vichberg Trümmer einer anderen alten Burg, so wie auf der Strasse nach Fornsbach Spuren eines römischen Grenzwalles, Schanze genannt. Eine starke Stunde hinter Gaildorf, wo die Gegend schon ganz Alp-Natur hat, liegt Sulzbach mit dem Bergschloss Schmiedelfeld, dessen altes Kirchlein einige Grabmäler der Limpurge zieren, und eine Abendmahl-Einsetzung, wo drei Apostel die Gesichtszüge Luthers , Melanchthons und Brenzens haben, und neben dem scheusslichen Judas-Gesicht ein noch scheusslicherer Teufel unter dem Tische sich duckt.
Malerisch sind viele Gegenden des Kocher-, Jaxt- und Tauberthals. Der Theil des Kocherthals von der Saline Weisbach, für die man nicht mit Unrecht in der Kirche betete, und das Sprichwort hatte: 0 weh Weisbach! (jetzt in Privathänden und nach Niedernhall verlegt) bis zur Burg Stetten und Dettingen, etwa vier Stunden mit sieben alten Burgen, gefällt jedem Fremden. Hier liegt auch Ingelfingen, Städtchen mit 1500 Einwohnern, 2 fürstlichen Schlössern und den Ruinen der Burgen Lichteneck und Kocherstein, (Gasthöfe zum Hirsch und Lamm) ehemals Residenz, wo Körber treffliche Gewehre liefert, und das gewerbsame Künzelsau, Klein-Nürnberg genannt, mit Ruinen der alten Burg Bartenau, von deren restaurirten Warte herab man einer herrlichen Aussicht geniesst, mit interessanten Felsparthien und dem Schlosse Stetten bei Kocherstetten und dem Jagdschloss Thierberg nebst Wildpark bei Steinkirch. Das tief im Thale versteckte Städtchen von 2600 Seelen treibt Gerberei, Schönfärberei, wo sich denn auch Garstigfärber einschleichen, Wein- und Ackerbau, zählt viele Kupferschmiede und Metzger, die zugleich Viehhändler sind, und nicht weniger als neunzehn Wirthe. Es ist. die Vaterstadt Schüles und hatte einst vier Herren, woher ein gewisser republikanischer Sinn rühren mag, von Lesung der Alten kann es nicht herkommen. Das Gasthaus des Herrn Stadtrath Glock zur Glocke würde einer grössern Stadt Ehre machen; der verewigte König nannte ihn le premier Aubergiste de son royaume, er studirte aber auch viele Jahre auf der hohen Schule der Kellnerei zu Frankfurt. Künzelsau hat sich seit 10 Jahren sehr verschönert, vorzüglich dadurch, dass es weniger Brücken hat. London zählt bis auf unsere Zeiten nur 3, Künzelsau über 20: nun ist der übelriechende Bach, meist überwölbet, was natürlich leichter anging als bei der Themse. Zwei sonderbarer und wohl unschicklicher Gebräuche zu Künzelsau muss ich noch erwähnen. Die Bräute betteln nach der Hochzeit ihren Hausrath zusammen, und Ehrengeistlichkeit absolvirt von Sünden gegen Beichtgeld, wie in den finstern Zeiten des Papismus!
Viel Malerisches hat die Gegend verloren , seit der hohe alte Thurm der Burg Nagelsberg einstürzte und mehrere Menschen erschlug; alle Thürme des weiten Oberamtes fiengen nun an zu zittern, und man beschloss, den schadhaftesten zu Jaxtberg, der auf Mülfingen herabzustürzen drohte, niederzulegen in alter Rittermanier, d. h. durch Feuer und Untergrabung. Ich war gerade in der Gegend, und strömte mit der Menge zu diesem Schauspiel der Hinrichtung. Erhaben war der Anblick, als die Flamme aus den grauen Mauern emporschlug, die schwarzen Rauchsäulen über die Zuschauer hinzogen, die Vögel, die in der Ruine nisteten, ängstlich ihre alte Burg zum letztenmal umflatterten, endlich der Thurm sich bewegte, nachdem die Stützen abbrannten, und in ganzer Masse noch gleichsam eine Verbeugung gegen die Versammlung machte, bevor er auf der Erde aufsass und seine Steine auseinander kollerten. Ein schöneres Schauspiel, als ein Ritterstück auf der Bühne oder ein Ritterschlag vor dem Altar. Die beiden Zimmerleute, welche die letzten Stützen weghieben, erregten eine Emotion, wie der Knoten eines Trauerspieles, und wagten soviel als Helden, die gegen eine Batterie marschiren!
Malerisch ist der Jaxtgrund um Dörzbach mit der kleinen St. Wendelskapelle und ihren Felsenparthien mit einer Tropfsteinhöhle, wofür Britten Tausende zahlen würden, wenn sie solche in ihre Parks verpflanzen könnten. Die Brücke Hohbachs verschönert noch die Umgegend, und ist die schönste Brücke Württembergs, erbaut von König Friedrich; der Jaxt geht es aber oft wie dem Manzanarés, und man kann trockenen Fusses über sie schreiten. Ob das ansehnliche Dorf Hollenbach zu der Redensart, Jener ist von Hollenbach (wenn man von Jemand etwas begehrt, der nicht gerne gibt), Anlass gegeben hat, weiss ich nicht. Von Dörzbach aus, wo die Familie v. Eyb ein grosses Schloss hat, mag man Schönthal und Jaxthaussen besuchen, um die alte, noch bewohnte Burg des Götzen von Berlichingen zu sehen, seine Eisenhand und sein Grabmal in dem Berlichingen'schen Westmünster (versteht sich ohne Poel's Corner) in der schönen Kirche zu Schönthal, wo sechzehn Ritter dieses Geschlechts neben ihm Denkmäler haben, und eine fröhliche Urständ erwarten. Das Dorf Berlichingen aber, zwischen beiden Orten, hat nur noch die Ruine einer Burg, und die Berlichinger Musikanten, die sonst Europa durchzogen, wie Prager, sind ausgestorben. Es wohnen hier, wie überhaupt im Jaxt- und Kocher-Grunde, viele Juden, die fast alle Rothschild und Consorten das Geheimniss lehren könnten, recht alt zu werden. Nun? „Nun, ziehen Sie zu uns, da ist noch kein reicher Jude gestorben.“ - Schönthal (speciosa vallis) ist jetzt eine der württembergischen Klosterschulen, und in der Kirche _ sind einige treffliche Basreliefs, vorzüglich das, wo Christus sich vom Kreuze losmacht, um den in Andacht knieenden heiligen Bernhard zu umarmen; das schlaue Pfaffengesicht Papstes Alexander III. überflügelt alle Prälatengesichter!
Weiterhin Jaxtabwärts liegt das Ganerbinatort Widdern mit 1000 Seelen, das vier Grundherren zählt, und eine publicistische Merkwürdigkeit ist, denn noch haben sich Württemberg und Baden nicht über die Hoheit vereinigen können, daher halbjähriger Turnus. Wie es in solchen Ganerbinaten mit der Polizei stand, beweist der Ruf des Nachtwächters in der Neujahrsnacht: Schiessen an verborgenen Orten ist bei Straf verboten, Aber auf den Gassen Dürft ihr krachen lassen!
Malerisch ist die Gegend um Langenburg, auch an der Jaxt, eine Residenz mit dem Landsitz Ludwigsruh, noch malerischer aber Kirchberg gleichfalls Residenz, mit der gegenüberliegenden Burg Hornberg der Crailsheime. Auf der Strasse von Langenburg nach Kirchberg kommt man an Morstein vorüber, ein Schloss der Crailsheime an der Jaxt, wo in einem Wäldchen ungemein viel Reiher horsten und gehegt werden, deren  lange schwarze Kopffedern (meist 3) bekanntlich höher geachtet sind, als Straussfedern, und doch etwas rentiren müssen, da der Ertrag unter die verschiedenen Linien der freiherrlichen Familie  vertheilt wird. Die Reiherhalde ist ein altes Lehns-Onus und eine Reliquie der halsbrechenden abgekommenen Fürstenlust der Falknerei und Reiherbeitze. Hier lebt auch Prediger Schmidt, ein  ausgezeichneter Landwirth, der englisch spricht, wie ein Britte, ohne je unter Britten gelebt zu  haben. 
Nicht vergessen kann ich die Ruinen Werdeck, Bebenburg, Lobenhausen etc., unweit des Oberamtssitzes Gerabronn, und Musdorf, berühmt durch den starkbesuchten Markt, Muswiese genannt.
Der im hohen Alter gestorbene Fürst v. Kirchberg hatte viel Sinn für das Schöne, daher die Anlagen und  Kunstsammlung. Er war ein Bruder des kaiserlichen Feldzeugmeisters, der gar wohl neben seinem Vetter, dem königlich preussischen General, eine Stelle verdiente im  Pantheon der Deutschen. Das nahe  Dorf Jaxt-Stadt ist die Wiege Schlözers, wie Dürrenzimmern die Eichhorns, beide Söhne der Prediger. Auf der Poststation Blaufelden, wo gutes Bier gebraut und viel Kohl gebaut wird, war die Hauptmerkwürdigkeit der Zeit - der Herr Postmeister, weil er studirt hatte, d.h. ein verunglückter Theologe war. 
Von Kirchberg sind zwei Stunden nach Crailsheim; im sogenannten Virngrund mit mehreren Burg-Ruinen (mit 3050 Einw. und dem sehr ausgezeichneten Gasthof zum Lamm); die Gegend ist schon rauher Ansbacher Fichtennatur, treibt aber gute Viehzucht, Vieh- und Getraidehandel, hat gutes Bier und gute Kartoffeln; die Fayencefabrik, das Vitriol- und Alaun-Werk, und der Sauerbrunnen wollen aber wenig sagen. Im alten Schlosse wohnen Oberforstmeister, Oberamtmann und Oberamtsrichter einträchtig beisammen, ältere Reisende aber bemerken, dass 1764 hier Kaiser Franz — übernachtet hat! Das erste Grenzstädtchen Bayerns (vier Stunden) ist Feuchtwang, Hambergers Vaterstadt. Der Name rührt schwerlich von feuchten Wangen her, denn Empfindelei scheint kein Fehler der Bewohner zu seyn; und eben so wenig geht der am Rathhaus befindliche Ochsenkopf auf die Stadträthe, sondern bezieht sich lediglich auf das unten befindliche Schlachthaus. Recht gut sind die malerischen Ansichten des Tauber-, Jaxt- und Kocherthals in Steindruck von Herrn Mayer zu Mergentheim; es werden 36 Stücke seyn à 36 kr.
Vor allen Thälern Hohenlohe's verdient das Tauberthal die Palme, ein wahrer Garten, wo auch der edle Markelsheimer erzeugt wird, der sich selbst mit Werthheimer messen darf, aber zu oft nehmen im In- und Auslande andere Tauberweine seinen Namen, wie brittische Kaufleute den Namen Lords! Gar viele Tauberweine werden im Bierlande getrunken und bezahlt für - Rheinweine! 
Mergentheim, vulgo Mergenthal, einst von den Hohenlohern dem deutschen Orden geschenkt pro remedio animae, liegt allerliebst in der Mitte dreier Thäler, weiland die Residenz des Hoch- und Deutschmeisters, und der glänzende Waffenruhm des im Mittelalter hochwichtigen Ordens verbreitete noch seine verblichenen Strahlen am Vorabend seiner Auflösung magisch über die schwachen Ueberreste die Ceremonie eines Ritterschlages brachte die ganze Gegend in Aufruhr. Höchst interessant bleibt die Geschichte des Ordens, wie die seiner beiden Brüder, der Templer und Johanniter, vor denen alle Geschichten der Bänder-, Kreuz- und Sternorden neuerer Zeiten verschwinden, wie Knaben vor Männern! Zu allen Zeiten haben ältere Geschwister den jüngern Platz machen müssen, und so wünsche ich Gleiches den beiden Geschwistern zu Halle und Mergentheim. Der hochberühmte Orden, die Wiege Preussens, lebt in der Redensart, wenn von einem gastfreien Hause die Rede ist: „Es ist ein deutsches Haus!“ 
Mergentheim ist eines der freundlichsten Landstädtchen Württembergs mit 2400 Seelen, wie gemacht zur Residenz eines apanagirten Prinzen des Hauses, dessen Anwesenheit den kleinen Hof und die Dikasterien ersetzen könnte, jetzt aber verlassen und öde (seit 1827 wohnt Herzog Paul hier). Vergebens fragt der unterrichtete  Reisende nach Denkmälern des berühmten Ordens, die Grabmäler sind zerstört, selbst die alten Wappen weggemeisselt worden (1809!) und nur im Schlosse findet er allenfalls noch die Bildnisse der Deutschmeister von Walther von Cronberg an (1525) und, wenn man nicht zu viel verlangt, einen steinernen Ritter auf dem  Marktbrunnen. Die Mergentheimer kannten das  Ritter- Costüme viel zu gut, um auch diesem den grossen Hosenknopf wegzumeisseln wie in einer kleinen Reichsstadt geschahe, die auf Andringen der Ehren-Geistlichkeit den Ritter, in Beiseyn des Stadt-Operateurs, durch einen Steinmetzen entmannen liess, weil der Knopf den Wasser holenden Nymphen zu allerlei ungeziemenden Anmerkungen Anlass gab! Die alte Burg Neuhaus zerstörte noch der Orden selbst, und die Heilquelle von Bitterwasser, die hier quillt, wird jetzt besser benutzt. Es ist ein kleines liebes Bad, das schon durch seine freundliche Umgegend anlocken muss; die Stadt thut Alles, die Bewohner sind ungemein zuvorkommend ; es ist wohlfeil, und von kleinen Badanstalten kann man nicht verlangen, dass sie gebaut seyn sollen nach der Vorschrift des Römers Vitruvius. Ich habe 1830  recht angenehm 6 Wochen da verlebt, und die Nähe Würzburgs ist auch anzuschlagen, und der Bad-Arzt Dr. Bauer, der über Mergentheim geschrieben hat. (Gasthöfe zum Hirsch und Adler.)
Eine schöne Aussicht hat man vom Höheberg, an der Postrasse nach Frankfurt, das Tauberthal hinab bis Bischofsheim, das weinreiche Edelfingen im Vorgrunde, hinter welchem die Grenze ist, und rothgelbe Pfähle die rothschwarzen ablösen. Omnis Aristippum decuit color. Die Mergentheimer nahmen viel Antheil am Bauernkriege, zerstörten Horneck, sogar die Residenz der Deutschmeister, daher 122, darunter 7 Geistliche, hingerichtet wurden, und 1645 fiel auf den Anhöhen bei Herbsthausen ein Treffen vor zwischen Mercy und Turenne, der sich Tauber abwärts zog; man traf ihn die Nacht nach der Schlacht mit einem Mädchen: „Qtie voulez-vous, mon ami? il faut bien se consoler!“
Keinen Reisenden wird es gereuen, das zwei Stunden lange Seitenthal von Mergenthheim bis Weikersheim zu durchstreifen, — die schönste Parthie des Tauberthals. Das hohenlohische Städtchen Weikersheim hat ein grosses Schloss mit einem einst berühmten Rittersaal und Garten, wo der kleine Graf so gut als Louis XIV. seine Reiterstatue hat, und Labyrinthe von Buchsbaum, allerlei Taxus - Figuren , Hasen, Hunde, Gänse und Gensdarmes, die in die Zeiten der Allonge-Perrücken und Reifröcke gehören, schmähliche Sandstein-Figuren und ein ungeheurer Namenszug C. L., gleichfalls von Buchs, von Gaffern bewundert wurden; das verfallene Lustschloss Carlsberg mit einem berühmten Nelkenflor mitten im Walde und Weinbergen, die den guten Carlsberger erzeugen, und im vormaligen erbgräflichen Palais wohnt der reiche israelitische Handelsmann Marx Pfeiffer. 
Die nahe Wallfahrtskirche Lauterbachs enthält ein gut gerathenes Grabmal des kaiserlichen Feldzeugmeisters Grafen Hatzfeld mit Basreliefs, seine Schwedenschlachten vorstellend, und eine Stunde weiter liegt Haltenbergstetten, abermal Residenz der hohenlohischen Linie Jaxtberg, die erst 1803 durch Entschädigung für den Verlust im Elsass mit diesen Würzburgischen, vormals Hatzfeldischen Lehngütern entstanden ist. Diese Residenz ist aber so uninteressant, als die zu Bartenstein, wo es indessen einst Concerte und Theater gab, die sich sehen und hören liessen, und auch Emigranten, die Joujou spielten, wofür vielleicht ganz Hohenlohe schwer hätte büssen müssen, ohne den preussischen Schutz, und ohne Gott, der Alles zum Besten lenkt. Der Fürst wurde bei Wiedereinsetzung der Bourbons Marschall und Pair von Frankreich, residirte und starb 1829 zu Lunéville. Die Legion d` Hohenlohe aber sollte stets bleiben zum Andenken des Hauses, das den Bourbons so ergeben war, und bestätigt vielleicht die Franzosen in den Vorurtheilen gegen die Härte unserer Sprache, denn schon Ein H würget eine französische Kehle, geschweige dieser dreifache Spiritus Asper!
Von Weikersheim ist kaum ½  Stündchen an die baierische Grenze, und das dem Kloster Schönthal sonst gehörige Dörfchen Simmringen, ganz von Baiern umschlossen, ist des Königreichs Württemberg Nordpol, gewiss unendlich freundlicher, als der Nordpol der Erde, den noch kein Reisender gesehen hat. Gelingt noch die vielversuchte Fahrt um den Nordpol nach Ostindien, die möglich ist, so gewinnt der Seefahrer einige 1000 Seemeilen, wir aber 2 Meilen, wenn wir ins Gau gehen über Simmringen nach Würzburg, und die Heerstrasse über Bischofsheim verlassen.
Quelle:

Deutschland oder Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen von Carl Julius Weber. Dritte Auflage. Erster Band. Erste Hälfte. Stuttgart. 1855.